Aufbau
Bindungen

Fahrstil

Eine Bindung besteht aus einer Baseplatte, einem Highback, sowie Ankle- und Toe-Strap. Die Baseplatte ist das Kernstück, welche das Snowboard und die Bindung verbindet. Ein Highback ist das Teil der Bindung, das deinen Fuß richtig in die Bindung einfasst. Ankle- und Toe-Strap sind die Befestigungen, die zum einen über den Fuß und über die Zehen gehen, um dich fest in der Bindung zu halten.

Systeme
Bindungen

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Bei Bindungen gibt es zwei verschiedene Befestigungsvarianten um sie am Snowboard zu montieren. Zum einen wäre das EST-System von Burton zu nennen. Bei diesem wird die Bindung in einer Schiene befestigt. Der Vorteil dabei ist, dass man weniger Zeit braucht um den Grad sowie den Stance (Abstand) der Bindung zu verändern. Achtung: Nur EST-Bindungen passen auf Channel-Snowboards von Burton! Neben diesem System gibt es das traditionelle 4×4 Disc-System,  bei dem die Bindung mit jeweils 4 Schrauben auf dem Board montiert wird.  Auf alle Boards, mit Ausnahme der Burton Channel-Snowboards, können die traditionelle Disc-System-Bindung montiert werden.

Einstellung
Bindungen

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Wenn du die Bindung auf dein Snowboard montieren möchtest musst du dich vorab vergewissern, ob du Goofy oder Regular fährst.
Tipp: Stell dich mit geschlossenen Beinen hin und lass dich von einem Freund von hinten leicht anstoßen. Das Bein, welches den Ausfallschritt nach vorn macht, ist das Bein was auf dem Snowboard vorne stehen muss.
Nach diesem Check kommt es drauf an, was du für ein Fahrerlevel hast und was du fahren möchtest. An der Befestigungsplatte der Bindung siehst du Grad-Zahlen. Wenn du Beginner bist, dann stell die vordere Bindung auf +15 Grad und die hintere Bindung auf 0 Grad. Das sollte eine gute Grad-Einstellung für den Einstieg sein. Sobald du auf Tricks aus bist, wäre es ratsam wenn du dir einen sogenannten Duckstance zulegst. Das heißt, dass du die vordere Bindung auf +15 Grad lässt und die hintere Bindung auf -15 Grad montierst. Somit fällt dir Switch fahren und Tricks landen um einiges leichter. Die Gradangaben sind dabei sehr variabel. Du darfst gern ein wenig herumprobieren, um deine perfekte Gradanzahl zu finden. Als Faustregel für den Bindungsabstand gilt die Schulterbreite.