Montageanleitung
Snowboards
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Wenn du die Bindung auf dein Snowboard montieren möchtest musst du dich vorab vergewissern, ob du Goofy oder Regular fährst.

Tipp: Stell dich mit geschlossenen Beinen hin und lass dich von einem Freund von hinten leicht anstoßen. Das Bein, welches den Ausfallschritt nach vorn macht, ist das Bein was auf dem Snowboard vorne stehen muss.

Nach diesem Check kommt es drauf an, was du für ein Fahrerlevel hast und welches Terrain du fahren möchtest.
Der Bindungsabstand auch „Stance“ genannt, sollte beim Freestyle/Park Snowboarding etwas breiter gehalten sein um eine höhere Stabilität beim Springen und mehr Kontrolle beim Landen zu gewährleisten. Jedoch solltest du beachten dass ein weiterer Stance sich negativ auf deine Performance beim Pistenfahren und Freeriden auswirkt.

Hier hilft es oftmals ein wenig herum zu probieren um deinen optimalen „Stance“ herauszufinden. Als Faustregel für den Bindungsabstand gilt die Schulterbreite.
Hast du dich bereits ein wenig im Park ausgetobt und möchtest weiter an deinen Freestyle Tricks feilen, ist es außerdem empfehlenswert beide Bindungen im gleichen Abstand zu Nose und Tail auszurichten um so auch angenehm Switch fahren zu können.

Neben dem richtigen Bindungsabstand ist es zudem wichtig den optimalen Bindungswinkel einzustellen.


An der Befestigungsplatte der Bindung siehst du Grad-Zahlen, welche den Bindungswinkel angeben und in 3°-Schritten eingestellt werden können. Die Gradangaben sind dabei relativ variabel. Auch hier darfst du gern ein wenig herumprobieren, um deine perfekte Gradanzahl zu finden. Als Faustregel für den Bindungsabstand gilt die Schulterbreite.



Wenn du Beginner bist, dann solltest du die vordere Bindung auf +15 Grad und die hintere Bindung auf 0 Grad stellen. Das sollte eine gute Grad-Einstellung für den Einstieg sein. Zudem montiert ihr eure Bindung mit einem leichtem Setback, was bedeutet dass ihr eure Bindung von der Board-Mitte aus gering nach hinten versetzt.

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Sobald du auf Tricks aus bist, wäre es ratsam wenn du dir einen sogenannten Duckstance samt zentrierter Bindungsposition zulegst. Das heißt, dass du die vordere Bindung auf einem positiven Winkel lässt (+15 Grad) und die hintere Bindung in einem negativen Winkel bei um die -15 Grad montierst. Somit fällt dir Switch fahren und Tricks landen um einiges leichter.

Solltest du All-Mountain Snowboarding bevorzugen, empfiehlt es sich deine Bindung mit leichten Duckstance zu montieren. Die vordere Bindung sollte dabei zwischen +15 Grad und +21 Grad montiert werden und die hintere sollte sich in einem Rahmen von -3 Grad und -12 Grad bewegen. Hier ist ebenfalls ein leichter Setback zu empfehlen.

Stehst du eher auf das zerpflügen von endlosen steilen Powderfeldern abseits der Piste, solltest du zum Freeride Setup greifen. Hier empfiehlt es sich einen engeren Stance und einen stärkeren Setback zu wählen. Zum einen führt dies zu einem besseren Kantengriff und sorgt außerdem für ordentlichen Auftrieb im Powder. Die hintere Bindung wird hier oftmals flacher eingestellt, im Rahmen von 0° bis +5° während die vordere Bindung steiler justiert wird (z.B. +15° oder sogar mehr).

6 Kommentare zu “Montage

      • Dario

        nose is doch vorne oder? warum steht man dann beim freeride (wo man durch tiefen schnee will) so weit vorne?
        bin nämlich grad dabei meine bindungen zu montieren un frag mich jetz ob das so richtig is?

      • skatedeluxe

        Hey Dario,

        da hast du natürlich recht. Beim Freeriden sollten die Bindungen nicht “centered” montiert werden, sondern mit ein wenig Setback. Das heißt, dass du die Bindung um ein bis zwei “Löcher” in Richtung Tail verschiebst, um im Tiefschnee genügend Auftrieb zu bekommen.

  • Tara

    ich finde es sehr gut das sowas erklärt wird weil ich fange in den winterferien an zu fahre also snow board und ich hatte schon ahnung wie was geht aber das wissen zu vertiefen das hat mir geholfen danke.

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